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19 | 05 | 2012
Virtualisierung Drucken E-Mail

Bei der Virtualisierung von Systemen werden die für den Anwender sichtbaren Ressourcen (Server, Speicher und Arbeitsplätze) von der physischen Hardware entkoppelt. Dadurch wird eine bessere  Auslastung der  vorhandenen Ressourcen und eine höhere Flexibilität ermöglicht.

Dadurch ergeben sich viele Vorteile.

  • Durch Ausführung von Anwendungen auf weniger Servern realisieren Sie Server-Konsolidierung und -Containment in Ihrer Produktionsumgebung.
  • Erhöhte Zuverlässigkeit durch Bereitstellung älterer Anwendung auf neuer Hardware.
  • Die komplette virtuelle Maschinenumgebung wird in einer einzigen Datei gespeichert und kann ganz einfach gesichert, verlagert und kopiert werden.
  • Standardisierte virtuelle Hardware steht für Anwendungen zur Verfügung und stellt die Kompatibilität sicher.
  • Verbesserte Auslastung und Flexibilität der Systemplattform.
  • Freie Wahl des Betriebssystems (Ausführung unmodifizierter Linux- und Windows-Betriebssysteme)
  • Einsparungen von bis zu 70% bei den Betriebskosten.
  • Verkürzung der Server-Bereitstellungszyklen von Wochen auf Minuten
  • Erhebliche Einsparungen bei den Hardware-Kosten. (Rentabilität der Investitionen nach 6-9 Monaten)
  • Erhöhte Service-Verfügbarkeit. (Reduzierung der geplanten und nicht geplanten Ausfallzeiten)

VirtualisierungZur Virtualisierung setzen wir die Produkte  VMware Virtual Infrastructure, Citrix XenServer und Microsoft Hyper-V ein.
Desweiteren bieten wir mit VMware View und XenApp Lösungen zur Desktop- bzw. Applikationsvirtualisierung an.

Lizensierung:

  • VMware: Pro physischer CPU in 2er Inkrementen
  • Citrix: Pro Server
  • Microsoft: Pro Server im Rahmen der Windows 2008 Lizenzsierung

Anwendungsbeispiel Serverkonsolidierung

Wie Unternehmen mit Hilfe von Virtualisierungstechnologien Konsolidierungsprojekte kostengünstig und optimiert durchführen und langfristig eine schlanke und zuverlässige IT-Infrastruktur erhalten können.

Durch die verschärften Wettbewerbssituationen und dem damit verbundenen Kostendruck treten bei vielen Unternehmen betriebswirtschaftliche Betrachtungen in den Vordergrund. Dadurch werden besonders die IT-Abteilungen auf TCO und ROI hin überprüft.

Mit der Zeit ist es in vielen Organisationen zu einem regelrechten IT-Wildwuchs gekommen und die  Serverlandschaft mit ihren vielfältigen Systemen bedingt ein hohes Maß an Betreuungs-und Unterhaltungsaufwand. Die Hardware- und Betriebskosten sind gestiegen und der Platz in den Serverräumen geht zu Ende. Die IT-Infrastrukturen wurden immer Komplexer und erfordern viele Supportmitarbeiter und teure Wartungsverträge. Der Rollout von neuen Systemen dauert lange und das Einhalten der Service Level Agreements wird zu einer großen Herausforderung für die IT-Abteilung.

Um die Serveranzahl und die damit verbundenen Kosten zu reduzieren wird üblicherweise über eine Konsolidierung nachgedacht. Die Zusammenführung vorhandener File-, Print-, Web- und Mail-Dienste auf einer Hardware bringt in der Regel jedoch nur zum Teil das gewünschte Ergebnis. Die Verwaltung der unterschiedlichen Dienste auf einem Server wird dadurch noch nicht vereinfacht. Die oft fehlende Kompatibilität zwischen den Anwendungen und die dadurch verminderte Stabilität des ganzen Systems bereiten so mancher IT-Abteilung  Kopfschmerzen. Unter hohen Lastbedingungen kann der Ausfall eines Dienstes dadurch den ganzen Server und damit auch die anderen Dienste in Mitleidenschaft ziehen. Auch die Migration der Alt-Systeme auf einen Rechner ist risikoreich und mit einem hohen Zeitaufwand verbunden. Die Anwendungen sind oft an spezielle Hardwarevorraussetzungen und Betriebssysteme gebunden und können dadurch nur schwer zusammengeführt werden.

Hier kommen die Virtualisierungstechnologien ins Spiel. Mit Virtualisierungstechnologie reduzieren Unternehmen die Anzahl der Server und optimieren die Migrationsphase bei Konsolidierungsmaßnahmen.

Bei der Virtualisierung können mehrere Systeme mit verschiedenen Anwendungen und Betriebssystemen gleichzeitig auf einen physischen System laufen ohne sich gegenseitig zu beeinflussen. Die Virtualisierungssoftware bildet dabei eine abstrakte Schicht zwischen dem Betriebssystem und der eigentlichen Hardware des Servers. Die ursprünglichen Server werden virtualisiert und laufen als so genannte virtuelle Maschinen auf einem Host-System weiter. Die Speicher-, Netzwerk-und Prozessor-Ressourcen des physischen Servers werden einheitlich von der Virtualisierungsebene verwaltet und den einzelnen virtuellen Maschinen zugewiesen.

Virtualisierungstechnologie eignet sich ideal für eine Konsolidierung von Server-Systemen unterschiedlichster Hardware und Betriebssystemen: Der Konsolidierungsfaktor liegt dabei durchschnittlich in der Größenordnung von 10:1, d.h. anstatt 10 physischer Server wird nur noch eine standardisierte Server-Hardware benötigt.
Da die bestehenden Systeme ohne Neuinstallation in eine virtuelle Maschine übertragen werden, reduzieren sich die Ausfallzeit und das Risiko enorm. Die virtuellen Maschinen sind Hardwareunabhängig und können dadurch auf einheitlicher Server-Hardware betrieben werden. So lassen sich auch Alt-Systeme und -Anwendungen leicht auf moderne Hardware übertragen.

Mit Virtualisierungstechnologien können Unternehmen nicht nur die Anzahl der Server reduzieren, sondern auch die IT-Infrastruktur langfristig verbessern. Konsolidierungsmaßnahmen können mit Zeitersparnis und reduzierten Ausfallzeiten durchgeführt werden. Durch eine einheitliche und standardisierte Hardware werden die Hardware-Kosten gesenkt und die Beschaffung vereinfacht. Die Betriebs- und Wartungskosten können enorm reduziert werden, die IT-Mitarbeiter werden entlastet und können sich anderen Aufgaben widmen. Die Server-Ausfallzeiten werden stark  gesenkt und die IT-Organisation ist in der Lage, zeitnah auf geänderte Anforderungen zu reagieren und die geforderten Service Level Agreements zu gewährleisten.